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Reisen in Second Life – ich versteh nur Spanisch

Die Idee ist international betrachtet nicht ganz neu, aber nichts desto weniger gut. Man nehme eine reale Situation, setze Sie in einer virtuellen Umgebung (in diesem Fall Second Life) attraktiv um und erhalte eine von überall und zu jederzeit verfügbare Verkaufsplattform der besonderen Art. Auch deutsche Unternehmen, in diesem Fall der Reiseanbieter Gratistours.com, nutzen die neuen Möglichkeiten, die virtuelle Welten bieten, um ihre Produkte zu vermarkten.

Ein paar Fakten…

Gratistours.com betreibt als deutsches Reiseunternehmen eine eigene Insel Insel in Second Life.

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Der virtuelle Verkaufsstand wird betreut durch die virtuelle Reiseberaterin Jas Capalini.

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Der Avatar Jas Capalini ist das Alter-Ego der Gratistours-Geschäftsführerin Jasmin Taylor.

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Um den Verkaufsraum im “zweiten Leben” auch für nicht Second Life Bewohner zugänglich bzw. erfassbar zumachen wurde ein Youtube-Video (Views: 8,699 – Stand 01.10.07) erstellt. Durch das Video erhält der Zuschauer einen ungefähren Vorgeschmack was ihn/ sie in Second Life und auf der Insel von Gratistours visuell erwartet. Es wird jedoch nicht die Reisebuchung (, dass wäre wahrscheinlich doch recht nüchtern), sondern ein möglicher Urlaub in Second Life gezeigt, d.h. Sonnenbaden, Tanzstunde mit dem attraktiven Animateur und Tiefseetauchen.

Im Video zeigt sich das Potenzial der Verknüpfung von Second Life und einem Reiseanbieter. Wenn die Welten in Second Life weiter wachsen (was höchstwahrscheinlich ist, da gerade das Erschaffen von neuen Welten für viele Nutzer besonders interessant ist), dann wird es Gratistours zukünftig möglich sein den Urlaub, beispielsweise in Spanien, virtuell erlebbar zu machen bzw. einen Vorgeschmack zu vermitteln. Bis dies der Fall ist werden zukünftig bzw. zwischenzeitlich erst einmal Web 2.0 Funktionen zur Interaktion der Besucher die Attraktivität des “Standortes Second Life” erhöhnen, wie persönliche Profilseiten, Reisebewertungen und individueller E-Mail-Service.

Kritische Betrachtung

Vorteile für den Betreiber bzw. Gratistours?

Das vordergründige Ziel der Firma Gratistours ist wohl eine Verkaufsplattform der besonderen Art, die neue Interessenten bzw. die sehr spezielle Zielgruppe der Second Life Nutzer erschließt. Das wichtigere Ziel dürfte jedoch sein, den anhaltenden Medienrummel um Second Life zur Erhöhung der eigenen Publicity zu nutzen (Gratistours wird wahrscheinlich bald bei fast jeder Erwähnung von Second Life als deutsches Beispiel genannt werden) und mit der “Web-3.0″-Plattform ein echtes Alleinstellungsmerkmal am Markt der Reiseanbieter zu haben.

Aber was bringt dem Nutzer die Präsenz von Gratistours in Second Life?

Auf der Webseite von Gratistours.com wird davon gesprochen, “…dem sonst so techniklastigen Buchungsvorgang im Internet eine persönliche Note [ zu ] verleihen”. Dies gelingt!

Persönliches Resümee

Second Life oder ähnliche Plattformen werden wahrscheinlich in Zukunft ein ganz normaler Teil des “Internets” sein. Bisher habe ich eine Reise im Reisebüro besprochen und danach den Preisvergleich per Internetsuche vollzogen. Mittlerweile wurde von mir die persönliche Beratung und die Kompetenz bzgl. der Buchung und Abwicklung durch das Reisebüro bei geringen Preisunterschieden honoriert, indem ich die Reise beim Reisebüro buchte. Die Möglichkeit nun die Beratung auch über das Internet zu bekommen wird es mir zukünftig ermöglichen mehr als einen Reiseanbieter zu besuchen, den mal sehen wann Neckarmann und Freunde Gratistours.com hinterhetzen. ;-)

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